Permafrost wandert nach oben

Permafrost, also Dauerfrost, ist Boden oder Fels, der das ganze Jahr über gefroren ist.

Die Permafrostgrenze wandert nach oben

Eisiger Klebstoff
Im Hochgebirge ist Permafrost sowohl in Festgestein als auch in lockerem Gesteinsmaterial wie Schotter, Schutthalden, Gletschermoränen und Böden vorzufinden. Das Eis kittet diese losen Gesteinsbrocken aneinander. Wenn es sehr kalt ist, dann bleibt das Gemisch aus Eis, Felsen und Gestein fest und stabil.

Grenze des Permafrostes steigt
In den Alpen liegt die Grenze für Permafrost in Nordhängen bei 2.400 Meter, in Südhängen erst bei 2.900 Meter. In den letzten Jahrzehnten ist auch die Untergrenze von Permafrost angestiegen. Bei einer Erwärmung um 1 bis 2 °C droht ein weiterer Anstieg. Bis zum Jahr 2100 kann die Grenze je nach Lage um 200 bis 750 Meter höher sein.

Ohne Eis poltern die Felsen
Beginnt das Eis aufzutauen, dann löst sich die Verbindung im Fels, und die Steine werden lose. Die Folgen sind vermehrter Steinschlag und Felsstürze. Auch wenn Starkregen wütet, kann mehr loser Gesteinsschutt aus dem Hochgebirge mit ins Tal gerissen werden. Es entstehen gewaltige Steinlawinen und Muren.

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