Lawinengefahr steigt

Extreme Lawinensituationen entstehen als Folge außerordentlicher Wetterlagen. Darunter versteht man sehr viel Niederschlag in kurzer Zeit. Vergleichbar ist das mit Starkregen im Sommer.

In höheren Lagen fällt der Niederschlag weiterhin als Schnee. Oberhalb der Waldgrenze, bei etwa 2.000 Metern, führt die Zunahme der Schneefälle im Winter zu extrem mächtigen Schneedecken. Diese mehrere Meter hohen Schneedecken sind sehr instabil und bergen außerordentlich hohe Lawinengefahr. Solch enorme Schneemassen haben ein gewaltiges Gewicht. Wenn sie als Lawinen ins Tal donnern, dringen sie in Regionen vor, die bis jetzt von Lawinenereignissen verschont geblieben sind.

Fällt auf eine bestehende Schneedecke Regen, dann verändert sie sich. Sie wird durch das Regenwasser unheimlich schwer und kann als Nassschneelawine abgehen.

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