Geburt einer Gewitterwolke

Jeden Tag bilden sich auf der Erde rund 40.000 Gewitter. Sie entstehen, wenn die Sonne an schwülen Sommertagen den Boden extrem stark aufheizt. Dann steigt die heiße feuchte Luft rasch in die Höhe, und es bildet sich eine kleine Gewitterwolke.

Diese kann rasch zu einem gigantischen 10 Kilometer hohen Wolkenberg anwachsen. In dieser Höhe herrschen Temperaturen unter minus 40 Grad. Es gefrieren immer mehr Wassertröpfchen zu Eiskristallen. Dicht unter der Eiskristallschicht sind Wassertröpfchen, die immer größer werden. Gewaltige Auf- und Abwinde innerhalb der Wolke reiben Wassertropfen und Eiskristalle gegeneinander und laden diese elektrisch auf und – die Gewitterwolke ist geboren.

Die Wassertröpfchen sind so groß und schwer geworden, dass sie als Regen zum Erdboden platschen. Innerhalb der Wolke entladen sich die ersten Blitze. Auch zwischen Wolke und Erde kann es mächtig blitzen. Ein Blitz erwärmt die Luft so stark, dass sich diese explosionsartig ausdehnt. Dadurch entsteht ein lauter Knall, der Donner.

Weiter zu: Hochwasserschutz
  • Von sanft bis wild: Mein Bach kann alles
  • Was macht den Bach so wild?
  • Wie viele Wildbäche gibt es?
  • Wie kommt das Wasser in den Wildbach?
  • Im Bachbett wird nicht geschlafen
  • Abschnitte eines Wildbaches
  • Hochwasser im Gebirge
  • Reißende Wildbäche
  • Geschiebe: Wer schiebt denn da?
  • Muren: Strömende Urgewalt
  • Wasserkreislauf der Erde
  • Wieviel Wasser kreist da über die Erde?
  • Sonne, der Motor für´s Wetter
  • Mächtige Wasserbringer
  • Hochwasserschutz
  • Schutzmaßnahmen 1: Forschen
  • Schutzmaßnahmen 2: Forstliche und biologische Hilfen
  • Schutzmaßnahmen 3: Dosieren und bremsen
  • Schutzmaßnahmen 4: Warnen und alarmieren