Reißende Wildbäche

Wildbach mit Hochwasser

Reißende Wildbäche sind ein besonderes Naturspektaktel!

Zu den Naturgefahren durch Wasser gehören neben Hochwasser der großen Flüsse auch überflutete Gebirgsbäche, sogenannte Wildbäche. Das bedeutet, dass bei einem kräftigen Regen so viel Regenwasser vom seitlichen Einzugsgebiet in den Bach rinnt, dass der Wildbach über die Ufer tritt.

So verwandeln sich liebliche Bächlein innerhalb weniger Minuten in reißende, wilde Wassermassen. Das ist ein packendes Naturereignis.  

Überflutung im Tal

Im Gebirge bedeutet Überflutung jedoch nicht nur massenhaft Wasser, sondern auch Unmengen von Geröll, Schlamm und Holzstücken. Das kommt davon, dass im steilen Gelände des Hochgebirges das Regenwasser sehr schnell die Hänge hinabrinnt. Schon hoch oben in der Gipfelregion schwemmt der Regen losen Gebirgsschutt mit sich. Auch mächtige Felsblöcke werden losgespült und sausen mit in den Abgrund. Denn im Hochgebirge liegen große Mengen an losen Steinen, Schotter und Felsblöcken herum. Durch das starke Gefälle wird Wasser und Geröll immer schneller und reißt immer mehr Material mit sich.

Weiter zu: Geschiebe: Wer schiebt denn da?
  • Von sanft bis wild: Mein Bach kann alles
  • Was macht den Bach so wild?
  • Wie viele Wildbäche gibt es?
  • Wie kommt das Wasser in den Wildbach?
  • Im Bachbett wird nicht geschlafen
  • Abschnitte eines Wildbaches
  • Hochwasser im Gebirge
  • Geschiebe: Wer schiebt denn da?
  • Muren: Strömende Urgewalt
  • Wasserkreislauf der Erde
  • Wieviel Wasser kreist da über die Erde?
  • Sonne, der Motor für´s Wetter
  • Mächtige Wasserbringer
  • Geburt einer Gewitterwolke
  • Hochwasserschutz
  • Schutzmaßnahmen 1: Forschen
  • Schutzmaßnahmen 2: Forstliche und biologische Hilfen
  • Schutzmaßnahmen 3: Dosieren und bremsen
  • Schutzmaßnahmen 4: Warnen und alarmieren