Waldarten

Mischwald

Mischwald

Dieser Wald besteht aus mehreren Baumarten, also sowohl aus Laub- als auch aus Nadelbäumen. Das Gegenteil des Mischwaldes wird als Monokultur bezeichnet.

Fichtenmonokultur

Monokultur

Solch ein Wald ist wirtschaftlich gesehen rentabler als Mischkultur: Riesige Wälder mit nur einer Baumart lassen sich billiger und schneller bearbeiten.

Monokulturen bedeuten jedoch einen radikalen Eingriff des Menschen in das Gleichgewicht der Natur.

Sie laugen den Boden aus und sie sind anfälliger für Schädlinge und Krankheiten. Monokulturen in der Forstwirtschaft brauchen genauso wie in der Landwirtschaft hohe Mengen an chemischen Bekämpfungsmitteln gegen Schädlinge und Krankheiten.

Naturnaher Wald
Eine Gemeinschaft aus älteren und jüngeren Laub- und Nadelbäumen wird so bezeichnet. In einem solchen Wald findet man auch viele größere oder kleinere Sträucher zwischen den Bäumen. Auf dem Waldboden wachsen Kräuter, Farne und Moospflanzen.

Der ideale Schutzwald
ist ein lockerer Mischwald. In hohen Lagen, wo keine Laubbäume mehr wachsen können, kann es auch ein gemischter Nadelwald sein. Wichtig ist, dass der Wald eine standortgerechte Zusammensetzung der Baumarten aufweist.

Hier wechseln sich Buchen, Ahorne, Eschen, Föhren, Fichten, Tannen usw. in unterschiedlichen Größen ab. Abwechslungsreicher kann es gar nicht sein! Dieser natürlich wachsende Mischwald ist wegen seiner Artenvielfalt resistent gegenüber Krankheiten und Schädlingen.

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