Der Wald als Wasserspeicher

Der Waldboden ist einer der größten Wasserspeicher des Landes. Er saugt das Regenwasser wie ein Schwamm auf. Besonders die obere, humusreiche Erdschicht kann sehr viel Regenwasser aufnehmen und speichern.

Der Boden als Wasserspeicher

Wenn Regen auf den Wald niederprasselt, werden die großen Wassermengen bereits zum Teil in den Kronen der Waldbäume aufgefangen. Was an Blättern und Nadeln haften bleibt, fällt nicht zu Boden. Das Regenwasser in den Baumkronen verdunstet oder wird von den Blättern aufgenommen.

Die Tropfen, die zu Boden fallen, versickern langsam. Der lockere, von Wurzeln durchzogene Waldboden saugt das Regenwasser wie ein Schwamm auf und speichert es.

In einem Quadratmeter Waldboden versickern bis zu 200 Liter Wasser.
(200 l = 20 Kübel oder eine Badewanne)

Ohne den Wasserrückhalt des Schutzwaldes würde das ins Tal schießende Regenwasser die Alpenbäche und Flüsse über die Ufer treten lassen. Hochwasser wäre die Folge. Erst der Schutz des Bergwaldes macht die Täler in den Alpen bewohnbar.

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