Hoch oben in den Kronen der Bäume ist immer etwas los. Manche Vögel hörst du schon von weitem, andere entdeckst du nur, wenn du ganz genau hinschaust. Da gibt es Singvögel, Spechte, Greifvögel und noch viele mehr.
Singvögel – das Wald-Orchester
Wenn es Frühling wird, dann beginnt der Morgen im Wald besonders schön. Manche Singvögel fangen schon vor Sonnenaufgang an, munter zu zwitschern, zu flöten und tirilieren.
„Du, Hanne, warum tschilpen Singvögel?“, fragt Berti.
„Es ist ihre Sprache. Die Vögel singen, um den anderen Vögeln zu sagen, das ist mein Baum! Hier haben wir unser Nest gebaut. oder sie suchen eine Partnerin“ , erklärt die kluge Waldbewohnerin.

Zu den Singvögel gehören:

Amsel

Buchfink

Drossel

Eichelhäher

Kleiber

Kuckuck
wikimedia / Locaguapa / CC BY-SA 3.0

Meise
(Blau- und Kohlmeise)

Rotkehlchen

Tannenhäher
wikimedia / kuhnmi / CC BY 2.0

Zaunkönig
Specht

wikimedia / Alastair Rae / CC BY-SA 2.0



Sein Trommeln hörst du schon von weitem. Der Buntspecht kommt in unseren Wäldern am häufigsten vor. Es gibt auch noch Dreizehenspechte, Schwarzspechte oder Grünspechte in unseren Bergwäldern.
Wo verbringen Vögel den Winter?


Zugvögel und Standvögel
Nicht alle Vögel bleiben das ganze Jahr bei uns:
Standvögel
Manche Vögel fliegen im Winter in den Süden, aber viele bleiben auch bei uns. Diese Vögel heißen Standvögel. Damit sie im Schnee nicht hungern, fressen sie Körner und Samen. Manche legen im Herbst sogar einen Vorrat an. Standvögel wie Meisen oder Amseln bleiben hier und besuchen Futterhäuschen.
Zugvögel
Andere Vögel, die sich fast nur von Insekten ernähren, finden in unseren Wintern keine Nahrung. Deshalb müssen sie Richtung Süden fliegen. Dort ist es wärmer und es gibt genug Insekten zu fressen. Nach dem Winter kommen sie wieder zurück. Wir nennen diese Vögel Zugvögel.
Kuckuck oder Nachtigall sind solche Zugvögel.
Die Jäger: Greifvögel und Eulen

wikimedia / Andy Morffew / CC BY 2.0

Habicht und Sperber sind wahre Flugkünstler. Sie können blitzschnell zwischen den engen Bäumen hindurchfliegen, um Beute zu fangen.
Greifvögel können ganz besonders gut sehen. Sie haben einen Hakenschnabel und kräftige Beine mit scharfen Krallen an den Füßen.


In der Nacht: Jetzt schlägt die Stunde der Eulen.
In unseren Wäldern lebt der Sperlingskauz, er ist die kleinste Eule. Am Waldrand oder in sehr lockeren Waldgebieten in den Bergen lebt die größte Eule, der Uhu. In Österreich leben noch viele andere Eulenarten.
Mit ihren riesigen Augen sehen sie im Dunkeln fast so gut wie wir am Tag.
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