Hast du schon große Tiere im Wald gesehen?
„Jetzt kenne ich die kleinen Käfer und Vögel“, sagt Berti. „Aber wo sind die richtig großen Tiere? Wo verstecken sich Hirsch, Reh, Fuchs, Dachs und Hase?“
Hanne lacht: „Die leben alle hier! Aber sie haben einen anderen Rhythmus als wir. Die meisten großen Tiere gehen erst in der Dämmerung oder in der Nacht auf Futtersuche. Wenn es dunkel wird, fühlen sie sich sicher.“
Am Tag halten sie ein Nickerchen. Sie schlafen gut versteckt unter dichten Büschen oder in ihren kuscheligen Höhlen unter der Erde.
Den Waldtieren auf der Spur
Wer war hier? Die Detektive kommen!
Die meisten Waldtiere sind sehr scheu. Wenn sie uns Menschen hören oder riechen, flitzen sie schnell ins dichte Gebüsch. Man bekommt sie also nur selten zu Gesicht.
Aber aufgepasst! Auch wenn du die Tiere nicht siehst, hinterlassen sie Nachrichten. Wenn du genau hinschaust, kannst du ein echter Natur-Detektiv werden. Besonders im weichen Matsch oder im weißen Schnee findest du oft Fußabdrücke. Fachleute nennen diese Abdrücke Tierspuren oder Fährten.

Berti und Hanne finden Spuren am Boden
Berti bückt sich ganz tief. „Schau mal, Hanne! Hier im Schlamm ist ein Abdruck.“
Hanne nickt: „Prima gefunden, Berti! Wenn wir die Spuren genau untersuchen, wissen wir, wer hier vor kurzem langgelaufen ist.“

Wenn du einmal im Wald bist, dann kannst du vielleicht Spuren von Tieren erkennen:
Hier eine kleine Hilfestellung:

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