Wie schaut ein Gefahrenzonenplan aus?

Gefahrenzonenplan

Er ist ein genauer Plan einer Ortschaft. Die Darstellung erfolgt in einem sehr großen Maßstab, nämlich 1 : 2.000. Somit können die Menschen alle Details der Landschaft und ihrer Siedlung genau erkennen. Hier sind rote oder gelbe Flächen, sogenannte Gefahrenzonen, eingezeichnet.

Die Rote Gefahrenzone umfasst Bereiche in der Nähe von Gewässern, die sehr häufig durch extreme Hochwässer oder gewaltige Murenabgänge überschwemmt werden.

Es gibt auch Rote Gefahrenzonen, wo im Winter eine Lawine ins Tal rasen kann.

Bauverbot in Roten Zonen
Die Rote Gefahrenzone umfasst jene Flächen, die durch Naturgefahren so stark gefährdet sind, dass ihre ständige Benützung für Siedlungs- und Verkehrszwecke zu gefährlich ist.
Das bedeutet absolutes Bauverbot für neue Gebäude in Roten Gefahrenzonen.

Die Flächen der Gelben Gefahrenzonen sind nur schwach durch Naturgefahren gefährdet. Diese Zone liegt meistens am Rand einer Roten Gefahrenzone.

Bauen mit Auflagen in Gelben Zonen
Hier dürfen Gebäude, Straßen oder Schienen errichtet werden. Allerdings müssen bei Bau von Wohnhäusern oder Betriebsgebäuden verschiedene Auflagen erfüllt werden. Zum Beispiel müssen die Kellerfenster besonders dicht und aus Spezialglas sein.

Der Maßstab

Eine Landkarte oder ein Plan ist ein verkleinertes Abbild der Wirklichkeit. Um zu wissen, wie stark verkleinert die Karte ist, gibt es den Maßstab.

Er gibt an, um wie viel die wirkliche Größe auf der Karte verkleinert wurde. Du findest beispielsweise auf einer Landkarte: Maßstab 1 : 100.000 (lies: eins zu hunderttausend).

Dann entspricht ein Zentimeter auf der Landkarte in der Wirklichkeit einer Strecke von 100 000 Zentimetern = 1.000 Meter oder 1 Kilometer.

Maßstab auf unterschiedlichen Karten: Gefahrenzonenplan, Wanderkarte, Radwanderkarte, Europakarte und Weltkarte
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  • Wie wird ein Gefahrenzonenplan erarbeitet?