Zirbe

 
Die Zirbe ist ein Kieferngewächs. Sie wird 25 m hoch und der Stamm wird in Brusthöhe über 1,5 m stark. Die Äste reichen fast bis zum Boden. Junge Triebe weisen eine rotgelb gefärbte, filzige Behaarung auf, die sich nach dem ersten Winter schwarzgrau verfärbt.
Die Rinde von Altbäumen ist von graubrauner Farbe und weist, die für Kiefern typischen Längsrisse auf. Die biegsamen Nadeln der Zirbe werden 5 bis 11 Zentimeter lang. Die Zirbe steigt höher als Lärche und Kiefer in die Gipfelregion. Sie gedeiht noch in 2650 m Höhe. Hier herrschen im Winter eisige
– 50°C. Im Sommer widersteht sie den langen Hitzeperioden und der starken UV-Einstrahlung. Trotz dieser harten Bedingungen kann der frosthärteste Nadelbaum der Alpen bis 1000 Jahre alt werden.
Mit ihrem starken Wurzeln krallt sie sich fest an den felsigen Boden. Sie erfüllt eine wichtige Schutzfunktion gegen Lawinen und Steinschlag.
Die Zirben blühen zwischen Mai und Juli. Im September des nächsten Jahres bilden sich rotviolett-braune Zapfen. Die Samen sind bis zu 8 mm groß.)