Wildschäden

Eingeengter Lebensraum für das Wild
Früher kam das Rotwild sowohl in den lichten Wäldern des Flachlandes als auch in den Wäldern der Bergregion vor. Der Rothirsch mit seinem breiten Geweih war sogar ein Bewohner der Lichtungen. Die Bergwälder bewohnte er nur während der heißen Vegetationszeit. Im Winter wanderten die Wildtiere ins Tal, wo ausreichend Futter zu finden war.

Doch die Täler sind durch Menschen besiedelt, die Wälder von Straßen zerschnitten. Überall hindern Zäune und Skipisten das Wild am Weiterwandern. So muss sich das Rotwild das ganze Jahr über in die Bergwälder zurückziehen.

Schaelschaden by Beentree / wikimedia

Schäden durch Wild

Das Wild hat keine natürlichen Feinde (Wolf, Bär, Luchs) mehr. Die Jäger wollen zahlreiche kräftige Hirsche und Rehe mit gewaltigem Geweih. Deshalb hegen und füttern sie das Wild. Deshalb gibt es derzeit so viele Hirsche in unseren Wäldern wie niemals zuvor. Diese Überzahl von Tieren fügt unseren Schutzwäldern seit vielen Jahren schwere Schäden zu.

Foto: Wikipedia / Beentree / CC BY-SA 3.0

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