Richtig heizen – Klima schonen

Fossile Brennstoffe

Jetzt wo die Blätter von den Bäumen fallen und die ersten Nächte Frost bringen, dann ist die kalte Jahreszeit angekommen. Damit wir in unseren Häusern und Wohnungen nicht frieren, müssen wir einheizen.

Häufig werden fossile Brennstoffe, wie Heizöl, Erdgas oder Kohle verheizt. Jedoch entstehen dabei gefährliche Treibhausgase. Das häufigste Treibhausgas ist Kohlendioxid.

Dieses Gas ist hauptverantwortlich für den Klimawandel.

Doch wie können wir es schaffen, dass wir ein warmes Zuhause haben und wenig oder keine Treibhausgase produzieren?

Solarenergie

Umstieg

Heizenergie einzusparen bedeutet nicht gleich, frieren zu müssen! Wir brauche klimafreundliche Heizmöglichkeiten:

  • Solarenergie, das ist Wärme- oder Stromerzeugung aus Sonnenenergie
  • Erdwärme, diese speziellen Geräte nützen die Wärme aus den Tiefen der Erde

Diese Umstellung ist leider sehr teuer. Wenn das nicht möglich ist, dann können wir sparsam mit der Wärme umgehen.

Tipps für richtiges Heizen

  • Heizung entlüften

Gluckernde Geräusche im Heizkörper sind ein Signal dafür, dass sich Luft im Heizkörper befindet. Das Problem ist leicht behebbar. Dazu braucht man keinen Fachmann! Einen Becher unter das Entlüftungsventil halten. Dann mit einem Heizkörperschlüssel das Ventil öffnen. Es zischt! Wenn nur mehr Wasser rauskommt, das Ventil wieder zudrehen. Fertig. Der Heizkörper heizt wieder richtig.

  • Freie Heizkörper

Stelle keine Möbel vor die Heizkörper. Es sollen auch keine langen und dicken Vorhänge über die Heizkörper hängen. Denn so kann die Wärme nicht in den Raum strahlen.

  • Fenster und Türen dicht

Um Wärmeverluste zu vermeiden, sollten Fenster und Türen abgedichtet werden. Wie kann man das überprüfen? Halte eine brennende Kerze oder ein Feuerzeug an das Fenster. Wenn das Feuer zu flackern beginnt, dann muss das Fenster abgedichtet werden. Im Baumarkt gibt es Dichtbänder die man in die Fensterfuge kleben kann. Sollte das nicht reichen, dann muss ein Fachmann ran.

  • Raumtemperatur senken

In Wohnräumen sollte eine Temperatur von 20 bis 22 Grad Celsius ausreichen. In den Schlafräumen reicht es sogar, wenn es etwas etwa 18 Grad hat. Überprüfe die Temperatur mit einem Thermometer.

Die Temperatur in bewohnten Räumen sollte allerdings nicht niedriger als 14 Grad Celsius sein, denn dann kann sich Schimmel bilden.

  • Regelmäßiges Stoßlüften

Um für gute Luft zu sorgen und die Feuchtigkeit in den Wohnräumen zu verringern soll regelmäßig gelüftet werden.

Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen Drinnen und Draußen geht das Stoßlüften im Winter besonders schnell. Mache die Fenster zweimal am Tag weit auf und in nur zwei bis drei Minuten ist gesamte Raumluft auszutauschen.

Gekippten Fenstern bringen gar nichts. Hier kommt nur Kälte herein, aber es kommt kaum zu einem Luftaustausch. Hier verschwendest du nur Energie.

  • Wartung der Heizung

Jedes Jahr sollte die Heizung von einem Fachmann überprüft und gewartet werden.

  • Alte Geräte durch neue ersetzen.

Die Modernisierung einer veralteten oder schlecht eingestellten Heizanlage kann den Ausstoß von Kohlendioxid um bis zu 80 reduzieren.