Woher kommt das Wasser?

Berti plantscht

Berti Biber plantscht vor seiner Burg im Wasser. Er wundert sich: Tag und Nacht fließt der Bach. Mal ist es wenig Wasser, mal ist es ganz viel. Woher kommt das alles bloß?

Da kommt seine Freundin Randy vorbei. Randy ist ein Waschbär-Mädchen. Sie liebt das Wasser auch sehr.
„Hallo Randy!“, ruft Berti. „Weißt du, woher unser Bach kommt?“
Randy nickt und erklärt es ihm.

Alles beginnt bei der Quelle

Wenn du den Berg hochläufst, findest du sie irgendwann. Dort sprudelt das Wasser oben im Gebirge aus dem Felsen der kommt von einem Gletscher.

Doch wie kommt das Wasser in den Berg? Randy weiß zwei Wege:

Woher kommt das Wasser aus der Quelle?

Das Wasser kommt aus drei verschiedenen Quellen hoch oben in den Bergen.

1. Der fleißige Regen
Wenn dicke Regenwolken über den Bergen hängen, prasseln viele Millionen Tropfen auf die Erde. Ein Teil vom Regen versickert im Boden. Das Wasser wandert durch kleine Ritzen tief in den Berg hinein. Tief im Berg sammelt es sich auf hartem Stein, bis es an einer Stelle als Quelle wieder herausspringt. Andere Regentropfen klatschen direkt auf den nackten Fels. Sie tun sich zusammen und fließen als fröhlicher Gebirgsbach weiter ins Tal.

2. Der schmelzende Schnee
Im Winter liegt auf den hohen Bergen der Alpen eine dicke Decke aus glitzerndem Schnee. Wenn im Frühling die warme Sonne scheint, schmilzt dieser Schnee zu eiskaltem Wasser. Das Schmelzwasser schlüpft in die winzigen Löcher und Spalten im Gestein. Es reist im Dunkeln durch den Berg, bis es den Weg nach draußen findet. Auch so entsteht eine frische Quelle für den Bach.

3. Das uralte Eis der Gletscher
Ganz weit oben im Hochgebirge ist es so kalt, dass dort riesige Eismassen liegen. Diese Massen aus Eis nennen wir Gletscher. Im Sommer kitzeln die Sonnenstrahlen das alte Eis. Dann schmilzt ein kleiner Teil davon. Dieses eisige Wasser bildet sofort einen wilden Bach und saust voller Kraft den Berg hinunter. So wird der Gebirgsbach gefüttert!

Ein Gletscher ist ein riesiger, uralter Berg aus eiskaltem Eis, der ganz langsam wie ein Schneckentempo den Berg hinabwandert.

Er entsteht, weil hoch oben in den Bergen der Schnee im Sommer nicht schmilzt, sondern über viele Jahre fest zusammengedrückt wird und zu dickem Eis gefriert.

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