Weißtanne

Tanne - Zapfen und Nadeln

(Abies alba)

Immergrüner Nadelbaum mit geradem Stamm, kann über 50 m hoch werden, wird in Naturwäldern bis zu 500 Jahre alt. Krone zunächst kegelförmig, später abgerundet. Typisch für kränkelnde Bäume (Tannensterben) ist die sogenannte ”Storchennestkrone”. Äste waagrecht abstehend, Zapfen aufrecht an den Zweigen, zerfallen am Baum. Nadeln blaugrün, flach mit zwei silbernen Wachsstreifen auf der Unterseite. Spitze oft eingekerbt. Bei Abriss einer Nadel bleibt keine Rinde haften und “Scheibe” wird sichtbar (siehe Fichte).

Schattbaumart, wichtige bestandesbildende Waldbaumart, zwischen 200 (-300) und 1500(-1800) m Seehöhe, auf frischen, mittelgründigen Standorten. Kommt in Nadel- und Laub-Nadelmischwäldern in Mitteleuropa und einigen Gebirgen Südeuropas vor.

Empfindlich gegen Luftverunreinigungen.

Verbreitung der Tanne in Österreich
mit freundlicher Genehmigung des Bundesamts und Forschungszentrum für Wald
  • Fichte
  • Lärche
  • Schwarzkiefer
  • Zirbe