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Dürrezeiten nehmen zu

Heiße Sommer bedeuten zumeist auch trockene Sommer. Durch den Klimawandel werden Dürreperioden im Alpenraum stark zunehmen, denn: Warme Luft zieht Wasser aus dem Boden.

Je wärmer die Luft ist, desto mehr Wasserdampf kann sie aufnehmen. Wenn die Luft mehr Wasser aufnehmen kann, dann verdunstet mehr Wasser aus den Böden. Das Wasser wird sozusagen aus dem Boden in die Luft gesaugt.

Lange Vegetationsperioden brauchen mehr Wasser
In einem wärmeren Klima dauert die Vegetationsperiode länger, als wenn kühles Klima herrscht. Die Pflanzen treiben im Frühling früher aus und gehen später in die Winterruhe. Dadurch entnehmen sie den Böden über längere Zeit hinweg Wasser.

Rauchwolke bei Waldbrand

Die Gefahr von Waldbränden

Eine längere Hitzeperiode und die Verringerung der Sommerniederschläge führen dazu, dass die Wälder austrocknen. Das bedeutet: Hohe Waldbrandgefahr!

Durch den sich verstärkenden Klimawandel in den Alpen ist zu erwarten, dass die Brandgefahr in unseren Wäldern weiter zunehmen wird. Viele Wälder standen bereits in den letzten Jahren in Flammen. Die häufigste Ursache dafür sind rücksichtslose Menschen, die mit offenem Feuer hantieren oder glühende Zigaretten wegwerfen.

Kranke Wälder Dürrezeiten haben einen großen Einfluss auf die Vegetation. Besonders stark werden dabei die Wälder geschädigt. Kranke Wälder können die Menschen nicht mehr vor Naturgefahren schützen, sie verlieren ihre Schutzfunktion.

Borkenkäfer und andere Schädlinge verbreiten sich in der Wärme besonders stark. Durch die Hitze wüten große Mengen an Schädlingen in den Wäldern, und vernichten ganze Waldbestände.

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