Brandgefahr im Frühling
Waldbrände in den Gebirgswäldern der Alpen treten im Frühling, besonders zwischen März und Mai, besonders häufig auf.
Das hat folgende Gründe:
Wenig Regen: Wenn es im Frühling wenig regnet, dann werden auch die Sträucher und sogar die Bäume trocken.
Trockenes „Brennmaterial“ am Boden: Auf dem Boden liegen noch viele braune Blätter, abgestorbene Äste und vertrocknetes Gras vom letzten Jahr.
Kein Schutzschirm: Die Bäume haben im frühen Frühling noch keine neuen grünen Blätter. Deshalb scheint die Sonne direkt bis auf den Boden und macht das alte Gras dort noch trockener.
Wind trocknet aus: Oft weht ein warmer Wind, der Föhn, durch die Alpen, welcher den Boden austrocknet.
Doch was sind die Ursachen für einen Waldbrand?
DER MENSCH ALS URSACHE
Fast alle Waldbrände werden durch den Menschen verursacht. Unachtsamkeit und Leichtsinn sind die Hauptursachen:
* Ein Lagerfeuer in der Nähe eines Waldes
* Ein Lagerfeuer im Wald
* Weggeworfene Zigarette
* Müll der leicht zu brennen beginnt, wird im Wald weggeworfen
* Autos oder Motorräder, die am Waldrand oder Feldweg abgestellt werden. Der heiße Auspuff entzündet das trockene Gras.
Natürliche Ursachen sind sehr selten.
* Blitz oder
* Selbstentzündung bei extremer Hitze und Trockenheit.